Einen Workshop leiten

Eine Übersicht für Interessierte

Ein herzlicher Dank geht an Graphic Recorder Pavo Ivkovic, der uns mit seinen Illustrationen unterstützt hat. Alle hier sichtbaren Darstellungen stammen aus seiner digitalen Feder.



Wer kann einen Workshop leiten?

Vorrangig alle auf den LiD-Karten eingetragenen AnbieterInnen aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch Workshop-LeiterInnen aus anderen Randbereichen (Sketchnotes, Grafikdesign, Malen…) sind willkommen. Wichtig ist dabei, dass eure gewerbliche/ freiberufliche Tätigkeit angemeldet ist und ihr die Teilnahmegebühr mit euren TeilnehmerInnen selbst abrechnen könnt. LiD stellt lediglich die Plattform und die App zur Verfügung.

Was muss ich vorher wissen?

Du musst vorab eine Einführung zur Nutzung des Tools „Zoom“ mitgemacht haben, damit du im Umgang mit den Funktionen geschult bist. Aktuelle Termine dazu findest du hier.

Welche Technik benötige ich?

Technische Voraussetzungen: Zur Nutzung des vollen Funktionsumfang benötigst du einen Computer mit installierter Zoom-App (kein Account) sowie eine Webcam und ein Mikrofon.

Wann kann ich einen Workshop anbieten?

Die genauen Termine stimmen wir mit euch ab. Aktuell können nicht mehrere Workshops parallel laufen. Deswegen ist das Kontingent derzeit auf einen maximal dreistündigen Workshop pro AnbieterIn pro Woche beschränkt. Empfohlen werden Formate von bis zu anderthalb Stunden Länge.

Wo kann ich einen Workshop über LiD leiten?

Im Internet über das Tool „Zoom“. Wir planen einen Webinar-Termin mit dir. Es gibt einen geschlossenen Raum, den man nur mit dem jeweiligen Passwort in der Zeit betreten kann. So sind auch nur die TeilnehmerInnen dafür freigeschaltet, die vorab bei dir bezahlt haben.

Wie läuft das genau ab?

  1. Du checkst die oben genannten Voraussetzungen.
  2. Du nimmst an einer Schulung zum Tool „Zoom“ teil.
  3. Du entwickelst Ideen für eine Veranstaltung. Ideen folgen unten.
  4. Gemeinsam mit LiD stimmst du einen Termin ab und gehst dann in die Feinplanung.
  5. Du übermittelst die Details an LiD, wir tragen den Termin mit allen Daten im Kalender ein.
  6. Du verwaltest die Anmeldungen direkt mit den Interessierten und rechnest die Teilnahmegebühren mit ihnen ab.
    Überlege auch, welche Vorbereitung notwendig ist. Müssen die Teilnehmer vor dem Kurs etwas wissen, vorbereiten oder einkaufen?
  7. Wir eröffnen live die Veranstaltung für dich, weisen die ZuschauerInnen in die Funktionen ein und übergeben dann an dich.
  8. Du führst deinen Workshop durch.

[Illu: Darstellung für: Vom großen Thema zum Spezialgebiet]

Was genau kann ich anbieten?

Dem Wunsch der Community entsprechend empfehlen wir dir Workshopformate mit einer Länge von einer Stunde anzubieten. Viele sind aktuell zuhause, müssen im Homeoffice arbeiten oder gar noch Kinder betreuen – da sind kompakte Einheiten zu möglichst konkreten Themen gefragt.

Plane also keine umfassenden Workshops, wie du sie vielleicht bisher an Abenden oder Wochenenden gegeben hast, sondern suche dir bewusst ein Spezialthema dafür aus. Das kann ein DIY-Projekt sein, aber auch eine Teilgebiet eines Bereichs.

Als Beispiel: In einer Stunde kann man keinen allumfassenden Workshop zum Thema Brushlettering geben.
Mögliche Themen wären

  • Aufwärmübungen und Drills mit dem Brushpen
  • Grundformen und Grundlagen mit dem Brushpen
  • Kleinbuchstaben mit dem Brushpen
  • Einfache Großbuchstaben mit dem Brushpen
  • Neue Formen für Großbuchstaben mit dem Brushpen
  • Verzierungen mit dem Brushpen
  • Blending mit dem Brushpen

Wer ist deine Zielgruppe?

Je nach Zielgruppe entscheidet sich für dich auch die nächste Frage. Versuche deine Zielgruppe so klar wie möglich zu benennen (Vorerfahrungen, Ziele, Alter…).

Denkt auch an die Möglichkeit von Angeboten für Familien / Eltern mit Kindern oder Angebote für Kinder in den (sonst stattfindenden) Schulzeiten.

Wieviele Teilnehmer kann ich haben und was können die Teilnehmer machen?

Meeting-Funktion
bis zu 100 Teilnehmer möglich mit gleicher Funktion (eigenständiges An- und Ausschalten von Mikrofon und Video)
Als Workshop-GeberIn bist du in der Rolle des Host und kannst das Meeting nur bedingt moderieren.

Es gibt die Möglichkeit der temporären „Breakout Rooms“, um Personen zur Gruppenarbeit in verschiedene Räume aufzuteilen.

Das empfehlen wir allen, die in kleinen und intimen Gruppen (bis 10 Personen) lernen wollen, um dabei im Austausch mit den TeilnehmernInnen zu bleiben und ihnen ggf. über die Schulter schauen zu können.

Webinar Funktion
bis zu 100 Zuschauer möglich
In der Host-Rolle hast du vielfältige Möglichkeiten der Moderation.

Zuschauer können:
– zuschauen
– einen Chat nutzen
– eine Q&A-Funktion für Fragen nutzen
– sich per virtuellem Handzeichen melden
– vom Host temporär auch per Audio zugeschaltet werden, wenn sie eine Frage haben
– vom Host zum „Diskussionsteilnehmer“ befördert werden, um so auch per Video etwas zu zeigen, parallel live mitzumachen oder an einem Interview teilzunehmen.

Als Diskussionsteilnehmer und / oder Host kannst du:
– Fragen beantworten
– Audio- und Videoquellen zeigen
– eine Bildschirmübertragung starten, eine zweite Kameraquelle hinzufügen oder den Inhalt deines iPads oder iPhones übertragen
– die Teilnehmerliste einsehen

Als Host kannst du auch
– Rollen zuweisen
– das Meeting aufzeichnen
– Namen von Teilnehmern ändern

Welchen Preis kann ich dafür verlangen?

Wägt ab, wieviel TeilnehmerInnen ihr haben möchtet, wie eng und direkt eure Betreuung im Workshop sein wird und wie viel Wissen ihr zur Verfügung stellt. Denkt auch an die Zeit zur Vor- und Nachbereitung des Workshops.

Einer Umfrage auf Instagram zum Preis hat folgendes ergeben:

Für einen einstündigen Workshop ohne 1:1 Betreuung würde ich folgendes bezahlen:
unter 5€ (6 Personen)
5-10€ (40 Personen)
10-15€ (39 Personen)
über 15€ (24 Personen)

[Illu Spendentopf und glückliche Community ]

Was kostet mich die Nutzung der Plattform „Zoom“ über Lettering in Deutschland?

Vorerst ist dieses Angebot komplett kostenfrei für euch. Der Account wird aus dem bestehenden Spendentopf finanziert.
Wir wissen, dass es viele von euch gerade finanziell nicht leicht haben. Dieses Angebot soll eine Unterstützung für euch sein, keine zusätzliche finanzielle Belastung.

Ihr dürft bei finanzieller Sicherheit einen Teil eurer Einnahmen wieder zurück in den Spendentopf geben, um weiterhin anderen das Onlinelehren zu ermöglichen. Das ist ausdrücklich kein Muss.